Feigwarzen sind in der Regel gutartig, jedoch äußerst ansteckend. Da sie zudem nicht sehr schön aussehen, ist es wichtig, diese rechtzeitig zu behandeln. Von Selbstversuchen sollte man hier absehen und am besten sofort nach Entdecken einen Facharzt aufsuchen, der eine geeignete Therapie vorschlägt.
Für die Behandlung von Feigwarzen gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Imiquimod-Creme
In den meisten Fällen wird zunächst versucht, die Warzen mit einer Creme, welche den Wirkstoff Imiquimod enthält, zu behandeln. Diese Creme wird in der Regel dreimal wöchentlich auf die betroffenen Stellen aufgetragen, meist vor dem Schlafengehen. Nachteil dieser Methode ist die Langwierigkeit. Die Anwendung muss meist über mehrere Wochen erfolgen; zudem bestehen Heilungschancen nur etwa bei der Hälfte aller Patienten. In 20 bis 70 Prozent aller Fälle treten die Feigwarzen nach einem bestimmten Zeitraum sogar wieder auf. Nebenwirkungen können Hautbrennen und -rötungen sein.
Podophyllotoxin-Lösung
Ein anderes Mittel gegen Feigwarzen ist das Medikament Podophyllotoxin. Auch dieses kann vom Patienten selbst zu Hause angewandt werden. Diese Lösung wird zweimal täglich auf die Warzen aufgetupft; allerdings nur über einen Zeitraum von drei Tagen. Danach wird vier Tage mit der Therapie ausgesetzt. Dieser gesamte Rhythmus wird bis zu viermal wiederholt. Durch eine Reizung der Haut kann es hier eventuell zu Schmerzen kommen.
Trichloressigsäure-Verätzung
Die Trichloressigsäure kann im Gegensatz zu oben genannten Mitteln nur von einem Arzt angewandt werden. Bei der ein bis zweimal die Woche stattfindenden Behandlung werden die Feigwarzen verätzt; hierbei kann es zu einem mehr oder weniger starkem Brennen der Haut kommen.
Kryotherapie (Kälte)
Kryotherapie wiederum ist eine Art flüssiger Stickstoff. Die Warze wird mit Kälte behandelt und diese Therapie hat gute Erfolgschancen. Bei etwa zwei Drittel der Patienten verschwinden die Warzen nach der Behandlung.
Chirurgie
Helfen alle oben genannten Methoden nicht, bleibt noch die Möglichkeit der chirurgischen Behandlung. Hierbei wird die Warze mittels Laser bei örtlicher Betäubung entfernt. Auch der Einsatz von Elektrokoagulation oder des Skalpells ist möglich. Nachteil ist, dass bei diesem Verfahren Narben zurückbleiben können. Auch kommen bei circa 75 Prozent der Patienten die Warzen nach einem bestimmten Zeitraum wieder zurück.T
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